Christian Gold - Mitglied des Rates der Bundeststadt Bonn

Aktuell

16.10.2014 

Aufstellung eines Bebauungsplanes für einen Bereich an der Seufertstraße, Wiedemannstraße, Offenbachstraße, der südwestlichen Grenze des Rüngsdorfer Friedhofs sowie des Kinderspielplatzes am Kapellenweg und dem Kapellenweg in Bad Godesberg-Rüngsdorf

Zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg beantragen wir die Aufstellung eines Bebauungsplanes für o.g. Gebiet.

Bekannt gewordene und grundsätzlich begrüßenswerte Modernisierungs- und Neubauabsichten der Eigentümerin der Wohnanlagen an Wiedemann-, Offenbach- und Seufertstraße lassen es notwendig erscheinen, die städtebaulichen Zielsetzungen für das Gebiet, auch im Lichte seiner Umgebung, neu zu formulieren.

Die Antragsteller möchten in diesem Zusammenhang geprüft wissen, ob der Bereich zwischen der Bebauung mit der postalischen Anschrift Seufertstraße 57 und dem Kapellenweg künftig auch ortsüblich mit Wohnraum bebaut werden kann. Besonderes Augenmerk ist bei der Prüfung allerdings auf den dauerhaften Erhalt des Spielbetriebes auf dem benachbarten Bolz- und Spielplatz und darauf zu legen, ob und wie die Lärmbelastung durch die Eisenbahnanlage möglichst gering gehalten werden kann.

Ein neu aufgestellter Bebauungsplan soll nach Auffassung der Antragsteller einen Rahmen vorgeben, der sicherstellt, dass in dem beschriebenen Gesamtgebiet eine Mischung zwischen dem heute ausschließlich existierenden Geschosswohnungsbau und einer Reihenhaus- bzw. Doppelhausbebauung realisiert wird, dass die in der Siedlung typischen Grünflächen erhalten, gepflegt und auf das Gesamtgebiet erweitert werden, dass eine energetisch zeitgemäße und umweltgerechte Bauweise umgesetzt wird und dass die Gebäudehöhen sowie die Anzahl der zulässigen Vollgeschosse das derzeit im Wohngebiet vorhandene Maß nicht überschreiten.

Zur Sicherung dieser und anderer sinnvoller Planungsziele bedarf es der Aufstellung eines Bebauungsplanes nebst den beantragten planschützenden Maßnahmen. Im Rahmen des weiteren Verfahrens sind dann die städtebaulichen Zielsetzungen unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln.