Christian Gold - Mitglied des Rates der Bundeststadt Bonn

Aktuell

09.09.2016 

Für den Neubau eines Schwimmbades


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Der Bau eines neuen Schwimmbades im Bonner Süden / HKW-Süd  in Kooperation mit den Stadtwerken-Bonn bietet die Chance eine moderne Schwimmlandschaft zu erhalten:

  • Gute Erreichbarkeit: Das neue Schwimmbad ist von Bad Godesberg und der Bonner Innenstadt hervorragend zu erreichen. Bis zur nächsten U-Bahn Haltestelle sind es nur etwa 600 Meter, die neue Bahn-Haltestelle "UN-Campus" wird in unmittelbarer Nähe gebaut und könnte etwa zeitgleich fertiggestellt sein. Neben Busparkplätzen soll das neue Bad über mindestens 300 Pkw-Parkplätze und 150 Fahrradparkplätze verfügen. Der bahnparallele Radweg ist ebenfalls in unmittelbarer Nähe. 
  • Schulschwimmen, Vereinssport, Familien- und Individualnutzung: Die verschiedenen Bedürfnisse der Nutzergruppen müssen beachtet werden. Schulschwimmen ist aus gutem Grund ein Pflichtfach. Es ist wichtig, dass die Kinder in Bonn schwimmen lernen.  Für den Vereinssport müssen genügend Zeiten und Bahnen zur Verfügung stehen, dies setzt eine Mindestgröße des Bades voraus. Die Möglichkeit der Trennbarkeit der einzelnen Bereiche soll einen öffentlichen Badebetrieb auch während Lehr- oder Wettkampfnutzungen sicherstellen.
  • Attraktivität: Nur ein attraktives Bad wird von den Menschen angenommen und besucht. Hier haben sich die Anforderungen und Bedürfnisse in den letzten Jahren verändert, die nur durch einen Neubau realisierbar sind. (Denkbare Ausstattung siehe weiter unten!)
  • Energetischer Aspekt: Ein nach modernen Grundsätzen gebautes Schwimmbad spart Energie und schont die Umwelt.
  • Wirtschaftliche Darstellbarkeit: Ein Neubau ist besser plan- und kalkulierbar als eine Altbausanierung. Die technischen Synergieeffekte mit dem HKW-Süd, sowie die moderne energetische Bauweise und die Nutzung von Sonnenenergie reduzieren weiter die laufenden Betriebskosten.

Denkbare Ausstattung des Bades: 

  • zwei 25-Meter-Becken mit je 8 Bahnen
  • ein Lehrschwimmbecken
  • ein zusätzliches Kurs-/Therapiebecken
  • ein Sprungturm mit separatem Becken
  • ein Kleinkindbereich
  • eine Attraktion für Jugendliche (Rutsche mit eigenem Auslaufbereich)
  • Tribüne für das Sportbecken
  • Gastro-Angebot
  • Wellness-Bereich

Bis zur geplanten Fertigstellung des Bades in 2020 muss natürlich eine vernünftige Zwischenlösung, insbesondere für das Schulschwimmen, gefunden werden. Da alleine die Planung und Minimal-Reparatur des defekten Kurfürstenbades über zwei Jahre dauern soll, kommt diese Lösung zeitlich nicht infrage. Daher ist die Idee mit einer mobilen Traglufthalle ein Bad Godesberger Freibad wintertauglich zu machen als Zwischenlösung zu favorisieren und zügig umzusetzen. Realistisch ist aufgrund von Planungsaufwand und Ausschreibungszeiten mit einer Umsetzung und Nutzungsbeginn zur Wintersaison 2017/2018 zu rechnen. 

"Ich freue mich richtig auf das neue Bad. Wir müssen jetzt die Chance nutzen, in die Zukunft zu investieren und die Weichen für eine moderne Schwimmlandschaft zu stellen. Es wäre keinem mit einer Modernisierung von 50 Jahre alten Hallen geholfen, indem diese lediglich neue Kacheln und neue Wasserpumpen bekämen. Heute gibt es andere Bedürfnisse und Ansprüche, die wir nur mit einem Neubau sinnvoll verwirklichen können. Der Neubau ist zukunftsweisend, bedarfsgerecht, energetisch sinnvoll und wirtschaftlich darstellbar. Es ist Zeit den Mut zur Veränderung und zum Fortschritt zu haben, die Schwimmbadfrage muss jetzt endlich entschieden werden", so Christian Gold.