Christian Gold - Mitglied des Rates der Bundeststadt Bonn

Aktuell

11.02.2017 

Pilotprojekt Sperrmüll auf Abruf, Entrümpelungsservice sowie zubuchbarer Vollservice ab 2018


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Der Verwaltungsrat der bonnorange AöR hat am 10.02.2017 folgende Änderungen beschlossen, die in 2018 eingeführt werden sollen:

Pilotprojekt Entrümpelungsservice und Sperrmüll auf Abruf

Statt bisher an 4 festen Terminen im Jahr soll die Sperrmüllabholung nach Meldung der Kunden durchgeführt werden. Das Pilotprojekt wird in 10 der 50 Sperrmüllbezirken durchgeführt und die Akzeptanz anschließend durch eine Kundenbefragung ausgewertet. Die Leistung des Entrümpelns soll an gemeinnützige Organisationen vergeben werden, die dann auch noch brauchbare Sachen weiterverwenden können. 

Für die Abholung des Sperrmülls auf Abruf wird selbstverständlich keine gesonderte Gebühr berechnet. Wird die Zusatzleistung des Entrümpelungsservice in Anspruch genommen, soll eine noch festzulegende Gebühr erhoben werden.

"Ich bin davon überzeugt, dass die Abholung des Sperrmülls auf Abruf kundenfreundlicher ist und insgesamt zu einem gepflegteren Stadtbild führt. Sperrmüll wird meistens dann benötigt, wenn man umzieht, eine Wohnung aufgelöst wird oder eine Anschaffung gemacht wurde, die alte Möbel ersetzt. In allen Fällen ist es unwahrscheinlich, dass gerade dann zufällig einer der festen Sperrmüllabfuhrtermine ist. Eine Abholung auf Abruf ist daher bedarfsorientierter und wesentlich praktischer als die Festlegung auf vorgegebene Termine. Weiter glaube ich, dass es zu weniger Verwüstungen des bereitgestellten Sperrmülls durch diverse "professionelle Sperrmüllsammler" kommt, die während der festen Termine mit ihren Transportern durch die Straßen der Sperrmüllbezirke fahren. Dies spart Reinigungsarbeiten, schont die Umwelt und führt zu einem gepflegteren Stadtbild", so Christian Gold.

Zubuchbarer Vollservice bei Biotonne und Altpapiertonne

Weiter wurde ein freiwillig zubuchbarer Vollservice für die Biotonne und die Altpapiertonne beschlossen. Dies bedeutet, dass dann die Tonnen nicht mehr von Kunden herausgestellt werden müssen, sondern von ihren Standorten auf dem Grundstück zum Straßenrand transportiert und nach der Leerung wieder zurückgestellt werden. 

"Ich bin überzeugt, dass dies insbesondere für Senioren oder für Bürger die mit dem Transport der Tonnen Probleme haben eine wertvolle Serviceerweiterung darstellt. Ersten Berechnungen zufolge soll die zusätzliche Gebühr hierfür recht überschaubar sein. Ich gehe davon aus, dass dieses Angebot von vielen Menschenn in Bonn angenommen wird", kommentiert Christian Gold den Beschluss.