Christian Gold - Mitglied des Rates der Bundeststadt Bonn

Aktuell

17.07.2019 

Kinder sind Zukunft – hier investieren wir


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Stärkung der OGS 

Der Stadtrat hat das Angebot der Offenen Ganztagsschule (OGS) in Bonn weiter gestärkt. Neben dem jährlichen Ausbau von weiteren 300 Plätzen hat der Rat das OGS-Budget für den OGS-Regelplatz ab dem Schuljahr 2019/2020 von derzeit 2.663 Euro auf 2.849 Euro pro Kind und Platz erhöht und danach um jährlich zwei Prozent dynamisiert. Damit wird das OGS-Budget an die Lohnkosten angepasst und die hohe Qualität der Betreuung langfristig gesichert. Zum neuen Schuljahr sollen insgesamt 8441 OGS-Plätze zur Verfügung stehen. Das OGS-Angebot umfasst grundsätzlich eine regelmäßige Betreuung bis 16.30 Uhr sowie 6 Wochen Ferienbetreuung. Damit stellt die OGS einen wichtigen Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf dar. 

OGSplus für besondere Förderung

Für Kinder mit besonderem Förderbedarf wird das OGSplus Programm weiter ausgebaut. Künftig gibt es zwei Förderkategorien, die unterschiedlichen Bedarfen entsprechen. Die Förderung erfolgt stets für den gesamten OGS-Standort. Hier werden mehr Mittel als zuvor für Personal, Spiele und Materialien bereitgestellt bzw. noch intensiver betreut und gefördert. Die über das Budget für den OGS-Regelplatz hinausgehenden Fördersätze werden ja nach Förderkategorie für das Schuljahr 2019/2020 pro Kind auf 1.030 Euro bzw. auf 1.610 Euro festgelegt. Durch freiwillige Leistungen ergänzt die Stadt Bonn hier das Angebot und sorgt für eine bedarfsgerechte, qualitativ hohe Förderung. Kinder können gezielt sprachlich, schulisch und im Sozialverhalten gefördert werden, um somit bessere Chancen zu einer positiven Entwicklung zu erhalten.

Schulfrühstück

Der Rat hat beschlossen, in einem Modellprojekt für die kommenden zwei Jahre ein kostenloses Schulfrühstück anzubieten. Ziel ist es, dass kein Kind hungrig in der Schule sitzen muss und somit eine konzentrierte Teilnahme am Unterricht möglich ist. 
Insgesamt werden an folgenden neun Grundschulen und drei Förderschulen etwa 1600 Schülerinnen und Schüler mit Frühstück versorgt: Astrid-Lindgren-Schule, Carl-Schurz Schule, Gotenschule, Gottfried-Kinkel-Schule, Kettelerschule, Laurentiusschule, Lyngsbergschule, Marktschule, Grundschule Om Berg, Robert-Koch-Schule sowie Rheinschule und Siebengebirgsschule. Die Umsetzung wird an den Schulen individuell gestaltet, teilweise mit Unterstützung des OGS-Trägers oder der Fördervereinen und Ehrenamtlichen.

Die Einführung des Schulfrühstücks ist ein freiwilliges Angebot der Stadt Bonn zur Verbesserung der Teilhabechancen und zur Bekämpfung der Kinderarmut. Voraussichtlich liegen die Ausgaben für alle Schulen bei circa 500.000 Euro, die aus dem städtischen Haushalt finanziert werden.